Kursprogramm in der Web-App: Einzelne Einheit oder zusammengehörige Reihe klar kennzeichnen
Ein öffentliches Kursprogramm listet oft Einträge wie „Aquarell für Einsteiger, Dienstag 18:00“. Offen bleibt: Ist das ein einzelner Abend, oder der erste von mehreren, die zusammengehören? Besucher entscheiden anders, je nachdem. Dieser Artikel schlägt ein Anzeigemuster vor, das beide Fälle sichtbar trennt. Es ist ein Beispielentwurf, kein beobachtetes Ergebnis, und kommt ohne echte Buchung und ohne Kalenderschnittstelle aus.
Das Ziel
Jeder Eintrag im Programm beantwortet auf einen Blick: Kann ich nur diese eine Einheit besuchen, oder gehört sie zu einer Reihe, die gemeinsam gedacht ist?
Die Eingaben
Für jeden Eintrag erfassen Sie in Ihrer Datenquelle:
- Titel der Einheit
- Datum und Uhrzeit als Text oder Datum
- Typ: „einzeln“ oder „Teil einer Reihe“
- Bei Reihe: Reihenname, Position (zum Beispiel 2 von 4) und eine Angabe, ob Einzelteilnahme vorgesehen ist: ja, nein oder „nach Rücksprache“
Das Beispielprogramm hier ist erfunden: „Keramik-Schnupperabend“ (einzeln) und „Keramik Grundkurs“ mit vier Terminen, die aufeinander aufbauen.
Entscheidungsverzweigungen
- Typ „einzeln“: Der Eintrag zeigt ein Etikett „Einzelabend“ und keine Reihenangabe.
- Typ „Teil einer Reihe“ und Einzelteilnahme „nein“: Das Etikett lautet „Teil der Reihe Keramik Grundkurs, Termin 2 von 4, nur als Reihe“. Zeigen Sie bei jedem Termin einen Link zur Reihenübersicht.
- Typ „Teil einer Reihe“ und Einzelteilnahme „ja“: Etikett „Termin 2 von 4, auch einzeln möglich“.
- Einzelteilnahme „nach Rücksprache“: Etikett „Einzelteilnahme auf Anfrage“. Versprechen Sie nichts weiter.
- Fehlt die Angabe zur Einzelteilnahme: Der Eintrag wird nicht veröffentlicht, bis sie ergänzt ist.
Aufbau der Seite
Gruppieren Sie die Reihentermine unter einer gemeinsamen Überschrift und zeigen Sie einzelne Abende in einem eigenen Abschnitt. Wer nach Datum sortiert, sollte die Etiketten trotzdem sehen; ein Termin darf nie ohne sein Etikett erscheinen. Ein Satz im Kopf der Seite erklärt die Begriffe: „Eine Reihe baut aufeinander auf. Einzelabende können für sich besucht werden.“
Da die Seite nur informiert, steht neben jedem Eintrag ein neutraler Hinweis „Anmeldung nach Absprache“ oder ein Kontaktlink, nicht ein Buchungsbutton, der etwas vortäuscht.
Stoppbedingungen
- Ein Termin gehört zu einer Reihe, deren übrige Termine nicht angezeigt werden.
- Die Positionsangabe widerspricht der Zahl der Termine, etwa „5 von 4“.
- Zwei Einträge nennen denselben Reihennamen mit unterschiedlicher Gesamtzahl.
- Ein Etikett suggeriert eine verbindliche Platzgarantie.
Beispiel
Der Eintrag „Keramik Grundkurs, Termin 2 von 4, nur als Reihe“ verlinkt zur Reihenübersicht mit allen vier Terminen. Der „Keramik-Schnupperabend“ steht separat mit dem Etikett „Einzelabend“. Eine Person, die nur einen Abend Zeit hat, erkennt sofort, welcher Eintrag für sie in Frage kommt.
Akzeptanztest
Legen Sie acht erfundene Einträge an: zwei Einzelabende, eine Reihe mit vier Terminen ohne Einzelteilnahme und eine Reihe mit zwei Terminen mit Einzelteilnahme. Geben Sie einer unbeteiligten Person die Aufgabe: „Finde alle Termine, die du besuchen kannst, wenn du nur am zweiten Termin Zeit hast.“ Bestanden ist der Test, wenn die Person genau die Termine mit Einzelteilnahme nennt und beim Reihentermin ohne Einzelteilnahme begründen kann, warum er ausscheidet. Prüfen Sie zusätzlich, dass der Filter oder die Sortierung kein Etikett verschwinden lässt.
Fazit
Die Unterscheidung kostet drei Datenfelder und ein paar Etiketten. Sie ist sinnvoll, wenn Ihr Programm beide Formen enthält; bei einem Angebot nur aus Einzelabenden brauchen Sie sie nicht. Wichtig bleibt, dass die Seite informiert und nichts zusagt, was erst im Gespräch geklärt wird.