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Ein Notizbereich für saisonal eingelagerte Dekoration

Wer Dekoration saisonal einlagert, etwa Lichterketten, Kränze oder Aufsteller, erzeugt Notizen aus verschiedenen Quellen. Die Kundin schreibt „war alles in Ordnung“, jemand am Annahmetisch vermerkt „Kranz leicht eingedrückt“. Beides steht schnell im selben Feld. Dieser Beitrag skizziert einen möglichen Notizbereich, der Wunsch und dokumentierten Zustand trennt und jede Angabe mit einer Quelle markiert.

Das Prinzip

Eine Notiz sollte nie ohne Herkunft stehen. Es gibt drei Arten von Aussagen:

  • Kundenwunsch oder Kundenaussage: „Bitte vorsichtig lagern“, „vor der Einlagerung funktionierte alles“
  • Dokumentierter Zustand: das, was bei Annahme gesehen und festgehalten wurde
  • Offen: nicht geprüft oder nicht bekannt

Die Einlagerungsnotiz führt diese drei Arten in getrennten Spalten oder mit klaren Markierungen.

Vorlage der Einlagerungsnotiz

Position 1 | Kranz, grün | Quelle K (Kunde): „intakt“ | Quelle D (dokumentiert): „ein Zweig lose, Foto 1“ | Offen: Gesamtzustand der Beleuchtung Position 2 | Aufsteller | Quelle K: „bitte nicht stapeln“ | Quelle D: keine Angabe | Offen: Zustand

Darunter steht ein Satz: Wünsche der Kundschaft sind als Wünsche vermerkt. Ob und wie sie umgesetzt werden, wird getrennt bestätigt.

Verzweigungen

Widerspricht der dokumentierte Zustand der Kundenaussage, werden beide Einträge nebeneinander gezeigt, ohne dass einer überschrieben wird. Die Notiz bleibt dann mit „abweichend“ markiert.

Gibt es ein Foto, wird es als Beleg angegeben, nicht als Beschreibung ersetzt. Gibt es keines, steht „kein Beleg“ statt einer Vermutung.

Später ergänzte Angaben, etwa bei Abholung, bekommen eine eigene Markierung und einen Zeitvermerk. Alte Einträge bleiben stehen.

Ein Kundenwunsch, der nicht erfüllbar ist, wird nicht gelöscht. Er bleibt als Wunsch stehen, mit dem Vermerk „nicht bestätigt“.

Durchgespieltes Beispiel (hypothetisch)

Eine Kundin bringt drei Kisten Weihnachtsdekoration. Sie sagt, die Lichterkette in Kiste 2 funktioniere, und wünscht, dass Kiste 3 oben liege. Am Annahmetisch wird Kiste 2 geöffnet, die Kette sichtbar, aber nicht eingeschaltet. Die Notiz lautet: Quelle K: „funktioniert“. Quelle D: „Kette vorhanden, Funktion nicht geprüft“. Offen: Funktion. Der Wunsch zu Kiste 3 steht als Wunsch mit Status „nicht bestätigt“. Bei der Abholung stellt jemand einen losen Stecker fest. Das wird als neuer Eintrag mit Datum ergänzt. Die ursprüngliche Aussage bleibt unverändert sichtbar.

Stoppbedingungen

Der Notizbereich sollte nicht als abgeschlossen gelten, wenn:

  • ein Eintrag keine Quellenmarkierung trägt,
  • eine Kundenaussage im Feld für dokumentierten Zustand steht,
  • ein Wunsch ohne Statusangabe bleibt,
  • ein später ergänzter Eintrag einen früheren überschreibt.

Dann sollte die Notiz im Entwurf bleiben.

Abnahmeprüfung

  1. Jeder Eintrag zeigt K, D oder offen.
  2. Wunsch und Zustand sind auch im Ausdruck unterscheidbar, nicht nur durch Farbe.
  3. Es gibt keinen Satz, der eine Aussage der Kundschaft als eigene Feststellung formuliert.
  4. Ergänzungen sind datiert und überschreiben nichts.
  5. Fotos sind einer Position zugeordnet.
  6. Eine zweite Person kann die Notiz lesen und sagen, was tatsächlich gesehen wurde und was nur gesagt wurde.

Grenzen

Die Notiz ist eine Gedächtnisstütze, keine Haftungsaussage und keine Zusage über Zustand oder Lagerbedingungen. Ob Wünsche umgesetzt werden können, hängt von den Gegebenheiten ab und wird getrennt bestätigt.

Quellen

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