Produktkatalog: Links- und Rechtsausführung in der Bildschirmvorschau eindeutig benennen
Dieser Artikel beschreibt einen vorgeschlagenen Beispielablauf, keine beobachteten Ergebnisse. Es geht ausschließlich um die Darstellung auf der Website, nicht um Montage oder Einbau.
Das Problem
Viele Produkte gibt es in einer linken und einer rechten Ausführung, etwa ein Regal mit seitlichem Fach oder eine Tasche mit Außenfach. Auf dem Bildschirm entsteht schnell Verwirrung: Meint „links“ die Seite aus Sicht der betrachtenden Person oder aus Sicht des Produkts? Wenn das nicht festgelegt ist, wählen Besucher nach Gefühl.
Der Artikel dieses Ablaufs: eine Ausrichtungsangabe pro Vorschau
Für jede Ausführung legen Sie im Katalog genau drei Angaben fest:
- Bezugspunkt: Das ist ein ausdrücklich gewählter Satz, zum Beispiel „Ansicht von vorn, so wie das Foto zeigt“. Er steht direkt neben dem Bild.
- Bezeichnung der Ausführung: Der Name enthält das Wort „links“ oder „rechts“ plus den Bezugspunkt, etwa „Ausführung links (Fach liegt auf dem Foto links)“.
- Markierung im Bild: Ein dezenter Pfeil oder Rahmen zeigt das Merkmal, das die Seite bestimmt.
Wichtig: Der Bezugspunkt ist eine Entscheidung Ihres Katalogs. Es gibt nicht den einen richtigen Bezugspunkt für alle Branchen. Entscheiden Sie einmal, halten Sie ihn im ganzen Katalog durch und nennen Sie ihn sichtbar.
Entscheidungszweige
- Das Merkmal ist auf dem Foto klar sichtbar: Bezugspunkt „wie auf dem Foto“ verwenden, Markierung setzen.
- Das Merkmal ist verdeckt oder nur von hinten sichtbar: ein zweites Vorschaubild ergänzen. Gibt es keines, die Ausführung nicht mit Links/Rechts bewerben, sondern die Auswahl zur Rückfrage anbieten.
- Das Foto zeigt nur eine Ausführung: Die andere durch ein gespiegeltes Bild darstellen, nur wenn das Produkt wirklich spiegelsymmetrisch aussieht. Sonst ein eigenes Foto verwenden. Ein gespiegelter Text oder Aufdruck im Bild ist ein Stoppsignal: dann ein echtes Foto beschaffen.
- Ausführungen unterscheiden sich in mehr als der Seite: Seite und andere Merkmale in getrennten Auswahlfeldern führen.
Stoppbedingungen
Veröffentlichen Sie die Seite nicht, wenn eine der folgenden Aussagen zutrifft: Zwei Ausführungen tragen denselben Namen. Der Bezugspunkt fehlt. Bild und Bezeichnung widersprechen sich. In diesen Fällen bleibt der Eintrag im Entwurf.
Beispiel mit erfundenen Beispieldaten
Ein hypothetischer Beispielkatalog führt einen „Wandhaken-Organizer Modell Muster“. Die Vorschau zeigt die Frontansicht. Unter dem Bild steht: „Alle Angaben links und rechts beziehen sich auf diese Ansicht von vorn.“ Die Auswahl heißt „Ausführung links: Ablage links im Bild“ und „Ausführung rechts: Ablage rechts im Bild“. Ein kleiner Pfeil markiert die Ablage. In der Zusammenfassung vor der Anfrage steht die gewählte Bezeichnung samt Bezugssatz erneut, damit sie nicht verloren geht.
Praktischer Abnahmetest
Nehmen Sie fünf Personen, die den Katalog nicht kennen, oder alternativ fünf Wochen später Ihr eigenes Team. Zeigen Sie nur die Vorschauseite und fragen Sie: „Welche Ausführung zeigt das Foto?“ Die Seite besteht den Test, wenn alle ohne Rückfrage dieselbe Antwort geben. Prüfen Sie zusätzlich:
- Der Bezugssatz ist ohne Scrollen neben dem Bild sichtbar.
- Die Bezeichnung in Auswahl, Warenkorb oder Anfrage und Bestätigungsmail ist wortgleich.
- Bei schmaler Bildschirmbreite bleibt der Bezugssatz beim Bild.
- Kein Satz enthält Hinweise zu Montage, Einbau oder Eignung.
Abschluss
Der Nutzen liegt in einer einzigen, sichtbaren Festlegung: Wovon sprechen wir, wenn wir links oder rechts sagen? Wer diese Frage im Katalog beantwortet, reduziert Rückfragen und Verwechslungen, ohne irgendetwas über Einbau zu versprechen. Legen Sie den Bezugspunkt fest, beschriften Sie Bild und Auswahl gleich, und lassen Sie unklare Einträge im Entwurf, bis der Test bestanden ist.