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Übersetzungsglossar für die Website: Welche Begriffe gelten in welcher Sprachrichtung?

Ein Übersetzungsglossar soll freigegebene Fachbegriffe für eine bestimmte Ausgangs- und Zielsprache festlegen. Es ist keine universelle Liste zum Ersetzen von Wörtern. Klären Sie vor der Beauftragung einer Glossaranbindung, welche Bedeutungen eine verbindliche Benennung brauchen, wer jede Sprachrichtung prüft und wie gleich geschriebene Wörter mit unterschiedlicher fachlicher Bedeutung behandelt werden. Eine Tabelle hochzuladen beantwortet diese Fragen noch nicht.

Mit der Bedeutung beginnen, nicht mit einer Wortliste

Ein Unternehmen verwendet auf seiner englischen Website beispielsweise „case“ für einen Supportfall und verkauft zugleich eine Schutzhülle. Die Schreibweise ist gleich, die Begriffe bezeichnen jedoch Verschiedenes. Eine einzige bevorzugte Übersetzung ohne Erklärung kann einen Teil der Website falsch machen, obwohl überall dieselbe Benennung erscheint.

Halten Sie deshalb den gemeinten Sachverhalt, einen Beispielsatz, die Zielgruppe und die freigegebene Übersetzung fest. Kennzeichnen Sie außerdem, ob ein Produktname unverändert bleiben soll oder ein gewöhnliches Wort natürlich in den Satz eingebunden werden muss. Für eine Vorführung eignen sich erfundene oder öffentliche Beispiele. Vertrauliche Kundentexte gehören nicht beiläufig in einen Testimport.

Sie müssen nicht jeden Satz vorab übersetzen lassen. Beginnen Sie mit Ausdrücken, deren wechselnde Benennung das Verständnis von Produkt, Leistung oder nächstem Schritt beeinträchtigt. Fachliche und sprachliche Streitfragen sollten geklärt sein, bevor daraus technische Vorgaben werden.

Jede tatsächlich verwendete Richtung freigeben

Die DeepL-Dokumentation zur Glossarverwaltung beschreibt ein Glossar mit einem oder mehreren Wörterbüchern. Jedes Wörterbuch ordnet Ausgangsausdrücken Zielausdrücke für ein Sprachpaar in einer Richtung zu. Für die umgekehrte Richtung wird ein weiteres Wörterbuch benötigt.

Eine Freigabe für Englisch nach Deutsch bestätigt somit nicht automatisch die Übersetzung von Deutsch nach Englisch. Zwei englische Ausdrücke können bewusst dieselbe deutsche Entsprechung erhalten. Dreht man beide Einträge einfach um, ist damit noch nicht entschieden, welcher englische Ausdruck im jeweiligen Zusammenhang richtig ist. Lassen Sie jede im Redaktionsablauf benötigte Richtung gesondert prüfen.

Ebenso wenig deckt ein eingerichtetes Sprachpaar sämtliche Sprachen einer Website ab. Listen Sie Ausgangssprache, Zielsprache und betroffenen Inhaltsbereich auf. Prüfen Sie vor einer Zusage die aktuelle Unterstützung beim gewählten Anbieter. Eine Sprache redaktionell einzuplanen und ein dafür unterstütztes Glossar einzusetzen sind unterschiedliche Aufgaben.

Einheitliche Benennung heißt nicht starre Zeichenfolge

DeepL erläutert, dass Glossareinträge bei der Übersetzung an grammatische Merkmale wie Fall, Geschlecht oder Zeitform angepasst werden, sofern die Zielsprache entsprechende Beugungen verwendet. Prüfen Sie deshalb vollständige Sätze. Die bloße Suche nach einer unveränderten Zeichenfolge ist kein ausreichender Qualitätstest.

Wählen Sie Beispiele mit unterschiedlichen Satzstellungen und, soweit sinnvoll, Mehrzahl oder anderen grammatischen Formen. Ein Produktname kann eine andere Behandlung benötigen als ein gewöhnliches Substantiv. Sprachkundige Prüfer sollten festlegen, was erkennbar bleiben und was sich natürlich verändern soll. Ein Glossar bescheinigt weder die Qualität der gesamten Übersetzung noch die sachliche Richtigkeit des Satzes.

Bei einem tatsächlich mehrdeutigen Ausgangswort muss die Umsetzung den passenden fachlichen Zusammenhang berücksichtigen. Besprechen Sie getrennte Inhaltsabläufe oder gezielt gewählte Wörterbücher, sofern das System diese Gestaltung unterstützt. Versprechen Sie nicht, dass ein widersprüchlicher Eintrag jede Bedeutung selbstständig richtig auflöst.

Auswahl und Änderungen nachvollziehbar machen

Im beschriebenen DeepL-API-Ablauf muss die Übersetzungsanfrage das Glossar benennen und die Ausgangssprache ausdrücklich angeben. Eine automatische Erkennung der Ausgangssprache ist dabei mit Glossaren nicht verwendbar. Lassen Sie daher zeigen, dass der vorgesehene Inhalt tatsächlich über das richtige Wörterbuch übersetzt wird. Ein vorhandenes Glossar im Benutzerkonto allein beweist das nicht.

Auch der Import braucht eine klare Vereinbarung. DeepL unterscheidet zwischen dem Ersetzen eines Wörterbuchs und dem Zusammenführen zusätzlicher Einträge mit vorhandenen. Fragen Sie, ob eine importierte Datei den vollständigen Bestand ersetzen oder ergänzen soll. Eine überholte Zeile aus der lokalen Tabelle zu entfernen bewirkt sonst möglicherweise nicht das Erwartete. Diese Unterscheidung beschreibt den dokumentierten Anbieterablauf, nicht pauschal jedes Übersetzungsplugin.

Einen brauchbaren Terminologieablauf abnehmen

Prüfen Sie einen kleinen freigegebenen Beispielsatzbestand in der Hauptrichtung und gegebenenfalls der separat geprüften Rückrichtung. Nehmen Sie einen mehrdeutigen Ausdruck und natürliche grammatische Varianten auf. Wechseln Sie das ausgewählte Wörterbuch und kontrollieren Sie den nächsten Entwurf. Gehört ein ersetzender Import zum Auftrag, muss der Umgang mit einem ausgelassenen alten Eintrag vorgeführt werden, ohne unbeteiligte freigegebene Begriffe zu verlieren.

Bewahren Sie die geprüften Eingaben und Ergebnisentwürfe zum Vergleich auf. Veröffentlichung bleibt eine eigene redaktionelle Entscheidung. Eine Glossaränderung repariert nicht automatisch bereits veröffentlichte Seiten. Legen Sie fest, welche Inhalte nach einer Terminologieänderung erneut übersetzt und geprüft werden müssen.

Nehmen Sie diese Begriffsliste mit Beispielen in die Besprechung Ihres Website- oder Web-App-Projekts mit. Entscheidend ist die nachweisbare Verbindung zwischen Bedeutung, Sprachrichtung und geprüftem Ergebnis, nicht die Zahl importierter Zeilen.

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